Unsere Dienstleistungen

Einzug von aktuellen Forderungen

Unter aktuellen Forderungen verstehen wir Forderungen die uns zu einem Zeitpunkt übergeben werden, zu dem noch keine gerichtlichen Schritte unternommen wurden.

Hier unterscheiden wir zwischen folgenden Bereichen:

Vorgerichtliches Inkasso:
Die uns zum Einzug übergebene Forderung wird zunächst schriftlich beim Schuldner geltend gemacht. Sollte dies noch zu keinem Erfolg führen, wird der Schuldner soweit möglich telefonisch kontaktiert, auch abends und am Wochenende. Nach Möglichkeit soll Ihre Forderung rasch und einvernehmlich bereits im vorgerichtlichen Bereich eingezogen werden. Notfalls und soweit sinnvoll, erfolgt dies auch im Außendienst. Die von uns eingesetzten Inkassoschritte werden stets der Gesetzeslage und individuell dem jeweiligen Schuldnerprofil angepasst. So werden auch angemessene Ratenzahlungen vereinbart und überwacht.

Parallel hierzu wird der Schuldner einer Bonitätsprüfung unterzogen. Es wird festgestellt, ob der Schuldner in der zuständigen Schuldnerkartei eingetragen ist, oder ob gegen ihn bereits ein Insolvenzverfahren anhängig ist. Diese Informationen sind von äußerster Wichtigkeit für das weitere Vorgehen, da hier bereits festgestellt werden kann, ob weitere kostenintensive Schritte überhaupt noch wirtschaftlich sinnvoll erscheinen.

Gerichtliches Mahnverfahren:
Sollten unsere außergerichtlichen Maßnahmen zum Forderungseinzug dennoch ohne Erfolg bleiben, wird von uns in der Regel das gerichtliche Mahnverfahren eingeleitet. Für den Antrag auf Erlass eines Mahnbescheides und den Antrag auf Erlass eines Vollstreckungsbescheides, verlangen wir unabhängig von der Forderungshöhe, insgesamt nur eine Pauschalgebühr von € 25,00 !!!!!

Falls seitens des Schuldners Widerspruch gegen den Mahnbescheid, oder Einspruch gegen den Vollstreckungsbescheid eingelegt wird, kann durch uns angeschlossene Rechtsanwälte auch das streitige Verfahren vor Gericht durchgeführt werden.

Nachgerichtliches Inkasso:
Das gerichtliche Mahnverfahren, oder gegebenenfalls auch das streitige Verfahren, führt in der Regel zur Erlangung eines Titels (Vollstreckungsbescheid oder Urteil) gegen den Schuldner. Erst mit einem solchen Titel ist es möglich, die Zwangsvollstreckung gegen den Schuldner einzuleiten.

Hinsichtlich der Zwangsvollstreckung kommen im Einzelnen folgende, von uns veranlasste Maßnahmen in Betracht:

  • Pfändung in bewegliche Sachen durch den Gerichtsvollzieher (Mobiliarpfändung)
  • Forderungspfändung wie z.B. Lohnpfändung oder Kontenpfändung
  • Pfändung in unbewegliche Sachen, insbesondere Grundbesitz
  • Antrag auf Abgabe der Vermögensauskunft (= VMA, früher Eidesstattliche Versicherung)
  • Antrag auf Verhaftung des Schuldners bei Verweigerung der Abgabe der VMA

Innerhalb dieser Vollstreckungshandlungen wird natürlich nach wie vor versucht, mit dem Schuldner eine einvernehmliche Lösung zu finden, um weitere kostenintensive Zwangsmaßnahmen durch kostensparende außergerichtliche Vereinbarungen zu vermeiden.

Überwachungsverfahren:
In einigen Fällen wird selbst die Zwangsvollstreckung zu keinem Erfolg führen und man wird die Gewissheit erlangen, dass der Schuldner zur Zeit völlig vermögenslos ist. Dies ist aber oftmals nur ein vorübergehender Zustand, weshalb die Forderungen jetzt im Überwachungsverfahren weiterbearbeitet werden.

Während des Überwachungsverfahrens prüfen wir in sinnvollen regelmäßigen Abständen, wie sich die Vermögensverhältnisse des Schuldners entwickeln und sorgen gleichzeitig dafür, dass wir immer über eine aktuelle Anschrift des Schuldners verfügen. Sollte sich im Rahmen dieser Prüfungen ergeben, dass der Schuldner wieder zu Zahlungen im Stande ist, werden wir unverzüglich mit ihm in Verbindung treten und falls nötig entsprechende Vollstreckungsmaßnahmen gegen ihn einleiten.

Einzug von gerichtlich titulierten Forderungen

Unter bereits gerichtlich titulierten Forderungen verstehen wir Forderungen, die uns zu einem Zeitpunkt übergeben werden, zu dem bereits ein gerichtlicher Titel existiert.

In diesem Bereich arbeiten wir auf reiner Erfolgsbasis. Sollten wir daher in einem solchen Fall erfolglos bleiben, kostet Sie die Beauftragung keinen Cent. Sämtliche von uns veranlassten gebührenauslösenden Maßnahmen, zum Beispiel für Rechtsanwälte und eventuell getätigte Auslagen für Behörden, Gerichte, Detekteien etc., werden von der Bavaria Inkasso getragen.

Lediglich im Erfolgsfall werden wir die bis dahin verauslagten Kosten von dem eingehenden Betrag in Abzug bringen (um diese Kosten hat sich die Forderung aber erhöht, so dass am Ende der Schuldner diese Kosten mitbezahlt) und eine vereinbarte Erfolgsprovision in Rechnung stellen.

Hier können unsere Kunden also nur gewinnen.